Kragarm-KraftmessdoseUndSchubbalken-KraftmessdoseEs gibt folgende Unterschiede:
1. Strukturelle Merkmale
**Kragarm-Kraftmessdose**
Üblicherweise wird eine Kragarmkonstruktion verwendet, bei der ein Ende fixiert ist und das andere Ende einer Kraft ausgesetzt ist.
- Dem Erscheinungsbild nach handelt es sich um einen relativ langen Kragarm, dessen festes Ende mit dem Installationsfundament verbunden ist, während das Belastungsende einer äußeren Kraft ausgesetzt ist.
Bei einigen kleinen elektronischen Waagen ist beispielsweise der freitragende Teil des freitragenden Balken-Wiegesensors relativ deutlich erkennbar, und seine Länge und Breite werden entsprechend den spezifischen Anforderungen an Messbereich und Genauigkeit ausgelegt.
**Scherbalken-Kraftmessdose**
- Seine Struktur basiert auf dem Scherspannungsprinzip und besteht üblicherweise aus zwei parallelen elastischen Balken, einem darüber und einem darunter.
Es ist in der Mitte durch eine spezielle Scherstruktur verbunden. Bei Einwirkung einer äußeren Kraft erzeugt die Scherstruktur eine entsprechende Scherverformung.
Die Gesamtform ist relativ regelmäßig, meist säulenförmig oder quadratisch, und die Installationsmethode ist relativ flexibel.
2. Kraftanwendungsmethode
**Ausleger-Wägesensor**
Die Kraft wirkt hauptsächlich auf das Ende des Kragträgers, und die Größe der äußeren Kraft wird durch die Biegeverformung des Kragträgers erfasst.
Wenn beispielsweise ein Objekt auf eine mit einem Kragarm verbundene Waageplatte gestellt wird, führt das Gewicht des Objekts zu einer Biegung des Kragarms. Der Dehnungsmessstreifen des Kragarms erfasst diese Verformung und wandelt sie in ein elektrisches Signal um.
**Scherbalken-Wägesensor**
- Eine äußere Kraft wird auf die Ober- oder Seitenfläche des Sensors ausgeübt, wodurch in der Scherstruktur im Inneren des Sensors eine Scherspannung entsteht.
Diese Scherspannung verursacht Dehnungsänderungen im Inneren des elastischen Körpers, und die Größe der äußeren Kraft kann mithilfe eines Dehnungsmessstreifens gemessen werden. Beispielsweise wird bei einer großen Lkw-Waage das Gewicht des Fahrzeugs über die Wiegeplattform auf den Scherbalken-Wiegesensor übertragen, wodurch im Sensor eine Scherverformung entsteht.
3. Genauigkeit
**Ausleger-Wägesensor**: Er zeichnet sich durch hohe Genauigkeit in einem kleinen Messbereich aus und eignet sich für kleine Wägegeräte mit hohen Genauigkeitsanforderungen. Beispielsweise können Ausleger-Wägesensoren in einigen Präzisionswaagen, die in Laboren eingesetzt werden, selbst kleinste Gewichtsänderungen präzise messen.
**Scherbalken-Wägesensor**: Er zeichnet sich durch hohe Genauigkeit im mittleren bis großen Messbereich aus und erfüllt die Anforderungen an die Genauigkeit beim Wiegen mittelgroßer und großer Objekte in der industriellen Produktion. Beispielsweise kann ein Scherbalken-Wägesensor in einer großen Güterwiegeanlage in einem Lagerhaus das Gewicht der Ladung präziser messen.
4. Anwendungsszenarien
**Ausleger-Wägesensor**
Sie werden häufig in kleinen Wiegegeräten wie elektronischen Waagen, Zählwaagen und Verpackungswaagen eingesetzt. Beispielsweise können die elektronischen Preiswaagen in Supermärkten mithilfe von Auslegerwaagen das Gewicht von Waren schnell und präzise messen, was die Abrechnung für Kunden erleichtert.
- Wird zum Wiegen und Zählen kleiner Teile in einigen automatisierten Produktionslinien verwendet, um die Produktqualität und Produktionseffizienz sicherzustellen.
**Scherbalken-Wägesensor**
Sie findet breite Anwendung in großen und mittelgroßen Wiegeeinrichtungen wie Lkw-, Schüttgut- und Gleiswaagen. Beispielsweise kann die Scherbalken-Wägezelle in Containerwiegesystemen im Hafen das Gewicht großer Container tragen und präzise Wiegedaten liefern.
- Im Trichterwiegesystem in der industriellen Fertigung kann die Scherbalken-Wägezelle die Gewichtsänderung der Materialien in Echtzeit überwachen, um eine präzise Dosierung und Produktionssteuerung zu erreichen.
Veröffentlichungsdatum: 13. August 2024

